Innenminister leitet Finanzhilfeaktion für Flutopfer im Odenwaldkreis ein

„Land steht an der Seite der Betroffenen“

 

Wiesbaden. Hessens Innenminister Peter Beuth hat den Odenwaldkreis heute darüber informiert, dass sein Ministerium eine Finanzhilfeaktion für die von Überflutungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberzent und der Gemeinde Fränkisch-Crumbach eingeleitet hat. Bislang wurden dem Regierungspräsidium Darmstadt aus den beiden Kommunen Sachschäden von mehr als 200.000 Euro angemeldet. „Wir wollen für schnellstmögliche Hilfe sorgen. Deshalb gilt es nun, die Schäden zügig zu begutachten, damit die Finanzhilfen des Landes baldmöglichst dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Das Land steht an der Seite der Betroffenen“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Heftige Gewitter und Starkregen hatten am 23. April 2018 in mehreren Kommunen im Odenwaldkreis zu Überflutungen geführt. Besonders betroffen waren die Stadt Oberzent und die Gemeinde Fränkisch-Crumbach. Zahlreiche Keller liefen voll und Schlammmassen wälzten sich durch die Straßen. „Die Bürgerinnen und Bürger im Odenwaldkreis haben sich von den Schäden nicht unterkriegen lassen, sondern sind hilfsbereit und solidarisch füreinander eingetreten. Die Odenwälder haben miteinander die Aufräumarbeiten angepackt. Mein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften der Feuerwehren und Hilfsorganisationen, deren beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindert hat“, sagte der Innenminister.

Über das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt wurde der Odenwaldkreis darüber informiert, dass eine Finanzhilfeaktion nach der Elementarschädenrichtlinie des Landes für das Gebiet der Stadt Oberzent und die Gemeinde Fränkisch-Crumbach eingeleitet wird. Der Kreis richtet jetzt eine Schadenskommission ein, die entstandene Schäden prüft und Vorschläge für die konkrete Finanzhilfe macht. Antragsberechtigt sind Privatgeschädigte, landwirtschaftliche, gärtnerische und gewerbliche Betriebe. Hierzu wird beim Kreisausschuss des Odenwaldkreises eine Schadenskommission eingerichtet. „Unser Ziel ist es, den betroffenen Menschen so schnell wie möglich zu helfen, damit die Schäden zügig beseitigt werden können“, sagte Innenminister Peter Beuth.

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