Beerfelden – Zum letzten Arbeitseinsatz in diesem Jahr trafen sich die ehrenamtlichen Helfer*innen bei der Streuobstwiese am Solarfeld in Beerfelden.
Das ehemalige Magistratsmitglied Walter Braner übernahm vor mehreren Jahren die Organisation zur Betreuung dieser Streuobstwiese von den Imkern. Seit 2019 wurden unter seiner Regie acht Apfelbäume, drei Birnbäume, ein Kirschbaum und ein Zwetschgenbaum in bestehende Lücken gepflanzt und gepflegt. Drei dieser Bäume haben die Trockenphase in den vergangenen Jahren nicht überlebt und wurden deshalb ersetzt. Die große Mehrzahl hat diese schwierige Phase gut überstanden und bereichert die Streuobstwiese.
Der Altbaumbestand beträgt 33 Bäume, bestehend aus Apfel, Birnen und einem Nussbaum. Von diesem Bestand mussten zwei Apfel- und ein Birnbaum ersetzt werden. Dafür wurden aktuell ein Apfel-, ein Pflaumen- und ein Kirschbaum gepflanzt.
Der Schäfermeister Udo Wüstenhagen stellte in diesem Jahr den Ehrenamtlichen kostenlos Schafwolle zum Düngen zur Verfügung. Diese Wolle kam jetzt bei der Pflanzung der drei neuen Bäume zum Einsatz.
Die Wolle ist 100 % natürlich, regional und gibt über Monate hinweg Stickstoff und Nährstoffe ab. Sie trägt zur Bodenverbesserung bei und dient als Wasserspeicher für die gepflanzten Bäume. Damit kann ein Nebenprodukt der Schafhaltung sinnvoll genutzt werden und ist ein kleiner Beitrag zur natürlichen Landschaftspflege. Die Aktiven sind gespannt, wie sich diese neue Art der Düngung bei den neu gepflanzten Bäumen auswirken wird. Dabei wird die Schafwolle in den Boden eingearbeitet oder mit Erde und Wasser vermischt in das Pflanzloch eingebracht. Laut Auskunft von Udo Wüstenhagen ist sie ideal geeignet für Gemüsebeete, Stauden, Obststräucher und Balkonpflanzen.
v.l.n.r.: Elisabeth Bühler-Kowarsch, Angelika Wöhrle und Walter Braner
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