Beerfelden – Im Odenwälder Echo, so die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch, vom 10. Februar 2017 forderte der „Verein Tiere in Not Odenwald“ eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen, da solche Verordnungen in Kommunen langfristig die Katzenbestände senken könnten. Der Tierschutzverein Odenwald äußerte sich am 3. März 2017 zur gleichen Problematik wie folgt: „Katzenpopulation wächst zu stark – eine Aufnahme von verwilderten Tieren ist in Würzberg nicht mehr möglich“.
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden nahm diese Berichte zum Anlass und stellt hierzu Fragen an den Magistrat der Stadt Beerfelden und dazu folgende Antwort erhielt:
Der Magistrat bestätigt das Katzen-Elend bei wildlebenden Populationen. Auch in Beerfelden sind verwilderte Katzen ein Thema. „2014 wurden 20 Katzen im Hinterhof eines Anwesens in der Gammelsbacher Straße eingefangen, tierärztlich versorgt, kastriert und umgesiedelt. Gefüttert werden die Tiere zurzeit von der Tierschutzinitiative Odenwald“.
„Ende 2016 wurden im Stadtteil Etzean 7 Katzen gefangen. Auch diese Tiere wurden tierärztlich versorgt, kastriert und anschließend in Privathände vermittelt. Diese Katzen konnten nicht in das Tierheim Würzberg gebracht werden, da dort kurz zuvor 20 Katzen aus Hassenroth aufgenommen wurden“.
Auch in der Bürgermeisterkreisversammlung war die Kastrationspflicht schon häufiger Thema, heißt es im Antwortschreiben an die GRÜNEN. „Nur im Falle der Feststellung einer tatsächlichen Katzenschwemme wird es möglich sein, eine Kastrationspflicht mit Kennzeichnungspflicht umzusetzen. Bei Umsetzung einer solchen Verordnung muss dann die betreffenden Kommune die Einhaltung überprüfen“.
Abschließend wurde den GRÜNEN mitgeteilt, dass eine einheitliche Lösung im Odenwaldkreis noch nicht zu erkennen sei und in einer kommenden Kreisversammlung die Thematik erneut behandelt werde.
Wenn die Problematik aufgrund der Anfrage der Grünen und der verschiedenen Presseberichte wieder auf die Agenda kommt, so Elisabeth Bühler-Kowarsch, dann haben diese Initiativen bereits einen wichtigen Impuls erfüllt und werden hoffentlich auch Konsequenzen nach sich ziehen.








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