Beerfelden – Verärgerte Fahrgäste haben die GRÜNEN Beerfelden mehrfach darauf hingewiesen, dass der Bahnhof Hetzbach kein Aushängschild für die Stadt am Berge darstellt.
Der Bahnhof Hetzbach ist das Herzstück für die Bahnfahrer der Oberzent in Richtung Eberbach/Heidelberg/Stuttgart oder Darmstadt/Frankfurt. Die Privatisierung der Bahnhöfe durch die Deutsche Bahn ist gescheitert und ging eindeutig zu Lasten der Kommunen, so die GRÜNEN. Ein deutliches Beispiel dafür ist der Bahnhof Hetzbach. Anstatt die Infrastruktur auf dem flachen Land aufrecht zu erhalten, hat sich die Bahn ihrer Verantwortung entzogen und die Kommunen alleine gelassen. Der Bahnhof wird momentan von zwei abgemeldeten Fahrzeugen „bevölkert“ und es gibt nur zwei Parkplätze für Bahnkunden. Vor Jahren wurde auf den Ausbau des Bahnsteigs aus Kostengründen verzichtet und das zweite Gleis abgebaut.
Immer wieder beschweren sich Bahnkunden, dass beim Ein- und Aussteigen der Tiefeinstieg bei den Zügen nicht ausgefahren werde. Ohne diesen Tiefeinstieg ist der Einstieg für ältere und gehandicapte Menschen sowie mit Personen mit schwerem Gepäck schwierig und gefährlich.
Die ehemalige Einladevorrichtung am Bahnhof ist nicht nur am Ende, sondern auch baufällig und gefährlich. Sitzbänke sind aufgetürmt.
Wie schrieb ein Bahnkunde, „…heute hatte ich das Vergnügen eine Viertelstunde am Bahnhof Hetzbach zu haben. Das fängt beim verdreckten Hinweisschild an. Nur Rasenmähen funktioniert. Doch gerade hier könnte man zumindest einen Teil als bunten Wiesensaum stehen lassen“.
Beim integrierten Entwicklungskonzept (IKEK) für die Stadt Beerfelden kam klar und deutlich durch die Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck, dass der Öffentliche Personennahverkehr die Lebensqualität steigert. Nach der geplanten freiwilligen Fusion der vier Oberzentkommunen – Beerfelden, Rothenberg, Sensbachtal und Hesseneck – muss nach Ansicht der GRÜNEN der Bahnhof Hetzbach ein Aushängeschild für die neue Stadt werden oder wenigstens im Außenbereich ein akzeptables Ambiente bieten.
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