Elisabeth Bühler-Kowarsch

Auf dem Foto ist Elisabeth Bühler-Kowarsch die in einer verschneiten Landschaft steht.

Zu meiner Person:

Ich bin 68 Jahre alt, lebe mit meinem Mann in Oberzent und engagiere mich seit vielen Jahren bei B90/DIE GRÜNEN. Der Schutz von Natur, Klima und unserer Lebensgrundlagen ist mein zentrales Anliegen.

Nach 45 Jahren Berufstätigkeit als Sekretärin in Erbach bin ich heute Rentnerin, Mutter einer erwachsenen Tochter und Großmutter von zwei Enkelinnen. Mein politisches Engagement ist von der Überzeugung geprägt: Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen.

Schwerpunkt Frauen und Finanzen

Für mich ist es schon immer wichtig, mich für gleiche Rechte und Chancen von Frauen und Männern einzusetzen. Gerade weil wir nach wie vor von echter Gleichberechtigung weit entfernt sind, gehört das Thema ganz oben auf die Agenda. Dazu gehören die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch verlässliche Öffnungszeiten der Kitas und Ganztagsbetreuung in der Grundschule.

Frauen sind von vielen Entscheidungen in der Kommune stärker betroffen, gerade auch in Zeiten, in denen die Kommunen unterfinanziert sind. ÖPNV-Angebote, Öffnungszeiten und Eintrittsgelder in Frei- und Hallenbäder, die Erreichbarkeit von Ärzten und Ärztinnen, Einkaufsmöglichkeiten vor Ort betreffen in vielen Fällen Frauen viel stärker als Männer und die Liste lässt sich weiter fortsetzen.

Aber auch die Interessen älterer Menschen nach Orten der Begegnung, Treffpunkten für den Austausch zwischen den Generationen und Kulturen müssen gehört werden.

Deshalb ist es für mich wichtig, dass die Kommunen von Bund und Land finanziell so ausgestattet werden, dass sie das Leben ihrer Bürger*innen angenehm und lebenswert gestalten können. Die Forderung muss deshalb lauten, dass Reiche und Superreiche entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit über Steuern und Abgaben zur Finanzierung unseres Staates herangezogen werden.

Hier müssen wir als Stadt Oberzent unsere Interessen immer wieder und selbstbewusst auf allen Ebenen vertreten. Eine wunderschöne Landschaft alleine wird uns nicht nutzen, wenn wir unsere Infrastruktur nicht mehr aufrechterhalten können.