Über mich
Ich bin im „Ruhestand“. Zuvor war ich ein Berufsleben lang Förderschullehrerin; immer als Klassenlehrerin, später zusätzlich als Beratungslehrerin und Abteilungsleiterin. Ehrenamtlich habe ich mich von 1988 – 1992 als Schriftführerin, dann bis 2015 als 1.Vorsitzende im „Odenwälder Verein für Bildungs- und Kulturarbeit“ engagiert. Der Verein ist Träger vieler Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit im Odenwaldkreis.
Seit etlichen Jahren bin ich bei den GRÜNEN Oberzent aktiv. Mein Antrieb ist, mich auf kommunalpolitischer Ebene für die Bewahrung der Grundlagen unseres Lebens einzusetzen. Dieses Ziel kann auf unterschiedlichsten Wegen angegangen werden und findet sich in den verschiedensten Programmpunkten der GRÜNEN wieder. Meine hauptsächlichen Anliegen sind die Gestaltung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und das Bewahren der Natur.
Stärkung des sozialen Zusammenhalts
In Oberzent gibt es viele engagierte Bürger*innen, die in Vereinen, Initiativen, kirchlichen Institutionen, Parteien u.a. für unser Gemeinwohl aktiv sind. Es gibt bei vielen ein Gefühl der Verbundenheit und Zugehörigkeit. Die Erfahrung der Verbundenheit und Zugehörigkeit ist m.E. für alle Bewohner*innen wichtig, unabhängig vom Alter, der Herkunft, Religion oder Lebenssituation. Es ist für mich erstrebenswert, dass alle Menschen unserer Stadtgemeinschaft gleichermaßen anerkannt und wertgeschätzt werden. Als Teil unserer Oberzent-Gemeinschaft sollte sich wiederum jede*r verantwortungsvoll und sozial verhalten.
Damit ein gutes Zusammenleben gelingen kann, müssen auch kommunalpolitische Maßnahmen dies auf verschiedenste Weise unterstützen und absichern.
Ich möchte einige Beispiele nennen, für deren Umsetzung ich mich gerne einsetzen würde:
- Erhalt und Erweiterung der so wichtigen Kinder- und Jugendarbeit durch die städtische Jugendpflege.
- Erhalt und Unterstützung der Stelle unserer Gemeindepflegerin, die sich auf vielfältige Weise dafür einsetzt, dass ältere Menschen ihr Leben möglichst lange selbstbestimmt und aktiv gestalten können.
- Nachhaltige Mitfinanzierung der Gemeinwesenarbeit in Oberzent durch die Jugendwerkstätten Odenwaldkreis
- Schaffung eines Begegnungsraumes.
Es ist wichtig, einen beständigen Begegnungsort zu haben, um den Austausch zu fördern und der Vereinzelung entgegenzuwirken. Dieser Begegnungsort könnte, z.B. unter der Regie eines Fördervereins, von den verschiedensten schon bestehenden Gruppen betrieben und besucht werden. Auch einzelne Menschen, die nicht in Gruppen eingebunden sind, wären hier willkommen. Es soll ein Ort für Menschen unterschiedlichster Lebenslagen und Herkünfte sein. Jede*r könnte sich hier engagieren und sich mit anderen austauschen.
- Regelmäßige Treffen von Bewohner*innen Oberzents und Mandatsträger*innen zu anstehenden kommunalpolitischen Themen. Es geht um die Möglichkeit einer aktiven Teilnahme am politischen Geschehen durch Information, Austausch und Erarbeitung von Vorschlägen, die in Entscheidungsprozesse einfließen sollten.
- Schaffung und Unterstützung von Patenschaften für verschiedene Projekte innerhalb unserer Kommune, die von Privatpersonen, Schulklassen u.a. übernommen werden können. Dies greift die Idee des gelungenen „Freiwilligentages“ auf, ist aber auf längere Zeit angelegt. Zum Beispiel können Patenschaften der Aufwertung/ Verschönerung unseres Umfeldes dienen. Bepflanzungen, Baumpflege, Herstellen von Sauberkeit und Ansehnlichkeit wären Beiträge.
- Unterstützung des umfassenden Konzeptes für den Sportpark in der Stried, das von den Sportvereinen erarbeitet wurde.
Bewahren der Artenvielfalt
Mir geht es hierbei um den Erhalt der lebendigen Vielfalt und Schönheit von Tieren und Pflanzen, wie auch um unser Wohlbefinden und unsere Lebensgrundlagen.
Viele Menschen gerade hier in Oberzent spüren es immer wieder am eigenen Körper und in der Seele, wie gut der Aufenthalt in der Natur tut und wie faszinierend Tiere und Pflanzen sein können. Jede*r kann mithelfen, dies zu bewahren. Allerdings ist privates Engagement im Kleinen nicht ausreichend und deshalb ist auch die Kommune mit Aktivitäten innerhalb ihrer großen kommunalen Fläche gefragt.
Einige Beispiele notwendiger Maßnahmen, die durch kommunalpolitische Entscheidungen ermöglicht oder unterstützt werden sollten und für die ich mich einsetzen würde:
- Waldumbau zur Klimaanpassung
- Anlage und Erweiterung von Blüh- und Streuobstwiesen, dem innerstädtischen Baumbestand und den Grünflächen. – Im bebauten Bereich mildert dies die Auswirkungen von Starkregen und von Hitzephasen auf uns ab.
Informationen diesbezüglich für die Bewohner*innen und die städtischen Mitarbeiter*innen von Oberzent durch Veranstaltungen oder die Medien; dies in Zusammenarbeit mit Vereinen und Organisationen wie z.B. NABU, BUND, dem Forstamt, dem Landschaftspflegeverband und dem Gartenbauverein.







