Grußwort der Fraktionssprecherin der Kreistagsfraktion
Elisabeth Bühler-Kowarsch
Liebe Gäste, liebe Freundinnen und Freunde,
im Namen der Kreistagsfraktion ein herzliches Willkommen zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang.
Ich freue mich sehr, dass es uns zunehmend gelingt, Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen bei unserem Neujahrsempfang oder auch bei unserem Sommerfest zusammenzubringen. Nutzt daher nach dem offiziellen Teil die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Was sagt zu einem solchen Anlass, wenn man – so wie ich – schon so oft hier gestanden hat und da ich morgen im Kreistag auch noch die Haushaltsrede halten werde, will ich heute einmal einen ganz anderen Aspekt in den Vordergrund stellen.
Ich habe mich in den letzten Wochen wieder einmal mit der Frage beschäftigt, wie es zu den Greueltaten der Nazis in Deutschland vor fast 90 Jahren kommen konnte.
Mich treibt immer wieder die Frage um, wie ich mich damals verhalten hätte. Ob ich aktiv Widerstand geleistet hätte, ob ich zumindest nicht mitgemacht hätte oder ob auch ich Teil dieses Unrechtsystems geworden wäre.
Ich kann dazu keine eindeutige Antwort geben. Wäre ich standhaft geblieben, auch wenn ich meine Familie, meine Freunde in Gefahr gebracht hätte. Ich weiß auch, dass ich nicht unbedingt zur Heldin tauge.
Deshalb ist es mir aber so wichtig, dass wir alle rechtzeitig Zivilcourage zeigen, eindeutig Stellung beziehen, gegen Unrecht, gegen rechtes Gedankengut und für Menschlichkeit und Humanität.
Und darauf wird es auch im anstehenden Europawahlkampf ankommen. Lasst uns deshalb mutig, engagiert und mit klaren Positionen in diese Auseinandersetzung gehen. Lasst uns deutlich machen, was auf dem Spiel steht, wLarum es wichtig ist sich zu engagieren, Gesicht zu zeigen, wählen zu gehen und eine demokratische Partei zu wählen, am besten natürlich die Grünen.
Ich möchte auch gerne weiter in einem Land leben, in dem wir keine Heldinnen und Helden brauchen, sondern es ausreicht, wenn wir Haltung zeigen.

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